Ich bin jetzt gerade ziemlich angepisst.
Um was könnte es wohl gehen, na? Richtig, ich erwähnte es hier bereits: Um meinen Telefon- und DSL-Anschluss von 1&1, der heute angeschlossen und geschaltet werden sollte. Ja, “sollte”…
Um 13.30 Uhr also klingelte der Techniker der Telekom. Er kam hoch, ich begrüßte ihn freundlich und sagte ihm, ich hätte den Anschluss gerne im Wohnzimmer. Dort ist ein entsprechender Anschluss, allerdings noch ohne Dose, so wie auch im Schlafzimmer und in der Küche. Behende schraubte er eine Abdeckung ab, zog ein paar Drähte heraus, knipste etwas ab, knipste Drähte an irgend etwas an, das er dabei hatte.
Wir gingen in den Keller. Er öffnete den Verteiler, versuchte mit irgend so einem technischen Dingsbums die richtigen Drähte zu finden. Viele waren nicht da. Sein technisches Dingsbums fand aber keinen Kontakt. Allerdings wohnen hier im Haus inklusive meiner Wenigkeit nur drei Parteien – zwei Anschlüsse waren belegt, (offenbar) zwei Drähte (oder so…) noch frei. Diese schloss er dort an. So weit, so gut. Ich wies ihn noch auf diverse (teils offene) Kabelstränge hin, die sich – z.T. noch aufgerollt – in einem anderen Kasten an der Wand befanden. Diese Kabelstränge führten offenbar senkrecht nach oben und waren farblich ähnlich denen der Telekom.
Wir gingen wieder nach oben. In der Dose im Wohnzimmer kam aber nichts an. Kein Signal (oder wie man das nennt…). Und anscheinend waren jetzt plötzlich auch zu wenig Drähte bzw. Kabel da. Der gute Mann meinte, da ja in der Wohnung drei einzelne Anschlüsse vorhanden sind, müssten in einer der anderen Dosen (Schlafzimmer oder Küche) alle Drähte/Kabel zusammen vorhanden sein, die vom Keller nach oben führten – und in dieser einen Dose müsste er zunächst noch eine Verbindung herstellen, weil von eben dort dann quasi alles verteilt werde. Dieses Prinzip kam mir bekannt vor, denn bei Herzblatt im Einfamilienhaus war es ähnlich.
Wir öffneten also die anderen beiden Dosen in Küche und Schlafzimmer, fanden aber nur dieselben Drähte/Kabel wie im Wohnzimmer. Ratlosigkeit machte sich breit. Das Telekom-Ass meinte nun, irgendwo in der Wohnung (!) – und ganz, ganz bestimmt nur da! – müsse es quasi noch eine “versteckte” Dose geben, in der alles zusammen käme. Vielleicht hätte man da ja drüber tapeziert. Ah ja… Wir klopften alles ab. Nichts. Und so zog der gute Mann unverrichteter Dinge wieder von dannen.
So geht es nun (angeblich) weiter:
Er wird nun 1&1 mitteilen, dass der Auftrag nicht ausgeführt werden konnte.
Ich soll mich mit meiner Wohnungsbaugesellschaft (Vermieter) in Verbindung setzen, damit man mir von dort einen hauseigenen Techniker schickt, der sich mit der Verkabelung hier auskennt, die Kabel verbindet und alles so weit vorbereitet, dass der Telekom-Mensch nur noch die Dose setzen und durchmessen muss.
Ich soll 1&1 kontaktieren, dort selbst noch mal den Status Quo mitteilen und mit einen neuen Schalttermin geben lassen. Dann kommt noch mal ein Telekom-Techniker zu mir und erledigt den Rest. Aber erst wenn Punkt 2. durch den hauseigenen Vermieter-Techniker erledigt ist.
Klingt alles nicht so toll. Vermutlich hätte der gute Mann einfach (?) nur ein paar lose Enden im Keller (s.o.: diese anderen z.T. noch gerollten Kabelstränge) richtig zu verknüpfen gehabt – dies ist meine Vermutung. Aber wenn dem wirklich so wäre, dann hätte er darauf ja wohl selbst kommen müssen (aber er hatte sich ja vorher schon festgelegt: diese versteckte Dose befindet sich in der Wohnung; sonst nirgends…). Schließlich ist er vom Fach. Andererseits schien er mir ziemlich unter Zeitdruck und nicht sonderlich motiviert zu sein. Wirklich Mühe gab er sich nicht. Schon beim Runtergehen in den Keller hatte er sinngemäß gemurmelt:
“Ich habe maximal 10 Minuten Zeit. Wenn’s bis dahin nicht klappt, muss ich wieder gehen. Ich habe noch andere Termine…”.
Wow, ich bin beeindruckt!
Die Firma 1&1 exkulpiere ich an dieser Stelle mal. Dass es heute nicht klappte, lag defintiv nicht im Verantwortungsbereich meines (künftigen) Telefon- und Internetproviders. Möglicherweise war der Telekom-Mensch einfach so blöde oder zu unmotiviert oder zu sehr unter Zeitdruck, um noch mal näher hinzusehen und nachzudenken. Ich bin mir sicher: Wäre es um einen eigenen Anschluss der Telekom gegangen, er hätte sich mehr Zeit genommen und ich hätte nun sowohl DSL als auch Telefon. Aber so…?!
Wie gesagt, ich bin jetzt ziemlich angepisst. Ich werde wohl die langsame UMTS-Verbindung (zum Surfen) und mein Handy (zum Telefonieren) wohl noch ein paar Wochen länger benutzen müssen. Argh!
To be continued …
Ich bin jetzt gerade ziemlich angepisst.
Um was könnte es wohl gehen, na? Richtig, ich erwähnte es hier bereits: Um meinen Telefon- und DSL-Anschluss von 1&1, der heute angeschlossen und geschaltet werden sollte. Ja, "sollte"...
Um 13.30 Uhr also klingelte der Techniker der Telekom. Er kam hoch, ich begrüßte ihn freundlich und sagte ihm, ich hätte den Anschluss gerne im Wohnzimmer. Dort ist ein entsprechender Anschluss, allerdings noch ohne Dose, so wie auch im Schlafzimmer und in der Küche. Behende schraubte er eine Abdeckung ab, zog ein paar Drähte heraus, knipste etwas ab, knipste Drähte an irgend etwas an, das er dabei hatte.
Wir gingen in den Keller. Er öffnete den Verteiler, versuchte mit irgend so einem technischen Dingsbums die richtigen Drähte zu finden. Viele waren nicht da. Sein technisches Dingsbums fand aber keinen Kontakt. Allerdings wohnen hier im Haus inklusive meiner Wenigkeit nur drei Parteien - zwei Anschlüsse waren belegt, (offenbar) zwei Drähte (oder so...) noch frei. D Mehr