Beiträge mit dem Schlagwort ‘Telekom’


Ich war gegen 14 Uhr schon leicht nervös geworden, da sich noch immer kein Techniker der Telekom hatte blicken lassen. Doch kurz nach 15 Uhr klingelte es an meiner Türe. Und los ging’s. Geschätze 20 Minuten später stand meine Internet- und Telefonverbindung.

Mein Dank gilt dem diesmal sehr kompetenten und engagierten Telekom-Mensch, der im übrigen ob der Inkompetenz und Lustlosigkeit seines Vorgängers ziemlich erstaunt war. So erkundigte er sich in meiner Anwesenheit telefonisch bei einer Kollegin, wer denn – bitte schön – vor vier Wochen hier bei mir gewesen und unverrichteter Dinge wieder abgezogen sei. Als er den Namen erfuhr, sagte er:

“Na, mit dem muss ich wohl mal ein Wörtchen reden…”.

Yepp. So sei es!

Mein Internet rast nun wie ein Ferrari – und kriecht nicht mehr wie ein VW Käfer aus den 50er Jahren. Zu Testzwecken habe ich vorhin mal (legal!) einen Film heruntergeladen. Er war fast 1 GB groß und in vier etwa gleich große Teile gesplittet, die ich mir parallel gezogen habe. Alle Downloads liefen gleichzeitlig mit jeweils etwas mehr als 1BM (!!!) pro Sekunde. Unglaublich. Nach etwa vier Minuten war alles fertig. Wirklich beeindruckend.

Hallo, Herr Jemand, wann machen wir eine Webcam-Konferenz?

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Es ist mal wieder so weit: Warten ist angesagt, und zwar auf den Mensch von der Telekom, der es heute hoffentlich schafft, meinen Internet- und Telefonanschuss von 1&1 zu schalten, nachdem ja der erste Versuch vor exakt einem Monat kläglich an fachlicher Inkompetenz und menschlicher Faulheit gescheitert ist – ich berichtete.

Natürlich werde ich auch heute den ganzen Tag über brav zuhause bleiben und der Dinge harren, die da kommen. Später am Tag gibt’s dann den unvermeidlichen Bericht. Ich bin schon sehr gespannt, wie er ausfallen wird. Man darf mich ja gerne für naiv halten, aber noch habe ich die Hoffnung auf einen Erfolg nicht aufgegeben.

Wishful thinking…

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Die Jungs von 1&1 sind ja richtig flott.

Kaum haben sie Kenntnis davon, dass die Schaltung meines DSL- und Telefonanschlusses am Dienstag dieser Woche nicht vorgenommen werden konnte, schon schicken sie am Mittwoch ein Formschreiben raus:

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(zum Vergrößern bitte auf den Scan klicken)

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Leider hat es mein Vermieter noch nicht geschafft, mir einen gesellschaftseigenen Techniker vorbei zu schicken, der alles vorbereitet. Erst dann werde ich nämlich über die angegebene Hotline einen neuen Termin vereinbaren. Step by step. Damit nichts verrutscht.

Übrigens, liebe Freunde von 1&1, ich habe (natürlich) keinen Anschluss bei der Deutschen Telekom. Was kostet mich der Anruf bei euch vom Handy aus (D2 – Vodafone)?

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Für mich als persönlichen Nachweis bzw. Erinnerung habe ich vorhin noch ein paar Bilder geknipst. So lässt sich auch für Außenstehende besser nachvollziehen, was heute Mittag schief lief, als der Techniker der Telekom vergeblich versuchte, meinen DSL- und Telefonanschluss von 1&1 zu verkabeln.

Zuerst öffnete er diese Box der Telekom und klemmte dort zwei (?) Drähte an. Er schloss die Box wieder. Dies ist sie:

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(zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Bild klicken)

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Anschließend zeigte ich ihm diesen Kabelsalat, aber das schien ihn nicht sonderlich zu interessieren.

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Wie auf dem folgenden Bild unschwer deutlich zu erkennen ist, tragen diese zusammengerollten Kabel verschiedene Aufschriften bzw. Kennzeichnungen, beispielsweise “DG Schlaf”, was ja wohl so viel bedeutet wie “Schlafzimmer im Dachgeschoss”. Siehe hier:

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Auf anderen Kabeln steht z.B. “EG Kinder” oder “OG Küche”. Zwei weitere mit “DG …” gibt es auch noch, aber ich wollte das nicht alles fotografieren.

Herzlichen Dank also, Du Pflaume von der Telekom! Boah, ey…

P.S.:
Vielleicht hilft das ja dem freundlichen Herr Andreas Maurer von 1&1 weiter…

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Ich bin jetzt gerade ziemlich angepisst.

Um was könnte es wohl gehen, na? Richtig, ich erwähnte es hier bereits: Um meinen Telefon- und DSL-Anschluss von 1&1, der heute angeschlossen und geschaltet werden sollte. Ja, “sollte”…

Um 13.30 Uhr also klingelte der Techniker der Telekom. Er kam hoch, ich begrüßte ihn freundlich und sagte ihm, ich hätte den Anschluss gerne im Wohnzimmer. Dort ist ein entsprechender Anschluss, allerdings noch ohne Dose, so wie auch im Schlafzimmer und in der Küche. Behende schraubte er eine Abdeckung ab, zog ein paar Drähte heraus, knipste etwas ab, knipste Drähte an irgend etwas an, das er dabei hatte.

Wir gingen in den Keller. Er öffnete den Verteiler, versuchte mit irgend so einem technischen Dingsbums die richtigen Drähte zu finden. Viele waren nicht da. Sein technisches Dingsbums fand aber keinen Kontakt. Allerdings wohnen hier im Haus inklusive meiner Wenigkeit nur drei Parteien – zwei Anschlüsse waren belegt, (offenbar) zwei Drähte (oder so…) noch frei. Diese schloss er dort an. So weit, so gut. Ich wies ihn noch auf diverse (teils offene) Kabelstränge hin, die sich – z.T. noch aufgerollt – in einem anderen Kasten an der Wand befanden. Diese Kabelstränge führten offenbar senkrecht nach oben und waren farblich ähnlich denen der Telekom.

Wir gingen wieder nach oben. In der Dose im Wohnzimmer kam aber nichts an. Kein Signal (oder wie man das nennt…). Und anscheinend waren jetzt plötzlich auch zu wenig Drähte bzw. Kabel da. Der gute Mann meinte, da ja in der Wohnung drei einzelne Anschlüsse vorhanden sind, müssten in einer der anderen Dosen (Schlafzimmer oder Küche) alle Drähte/Kabel zusammen vorhanden sein, die vom Keller nach oben führten – und in dieser einen Dose müsste er zunächst noch eine Verbindung herstellen, weil von eben dort dann quasi alles verteilt werde. Dieses Prinzip kam mir bekannt vor, denn bei Herzblatt im Einfamilienhaus war es ähnlich.

Wir öffneten also die anderen beiden Dosen in Küche und Schlafzimmer, fanden aber nur dieselben Drähte/Kabel wie im Wohnzimmer. Ratlosigkeit machte sich breit. Das Telekom-Ass meinte nun, irgendwo in der Wohnung (!) – und ganz, ganz bestimmt nur da! – müsse es quasi noch eine “versteckte” Dose geben, in der alles zusammen käme. Vielleicht hätte man da ja drüber tapeziert. Ah ja… Wir klopften alles ab. Nichts. Und so zog der gute Mann unverrichteter Dinge wieder von dannen.

So geht es nun (angeblich) weiter:

Er wird nun 1&1 mitteilen, dass der Auftrag nicht ausgeführt werden konnte.

Ich soll mich mit meiner Wohnungsbaugesellschaft (Vermieter) in Verbindung setzen, damit man mir von dort einen hauseigenen Techniker schickt, der sich mit der Verkabelung hier auskennt, die Kabel verbindet und alles so weit vorbereitet, dass der Telekom-Mensch nur noch die Dose setzen und durchmessen muss.

Ich soll 1&1 kontaktieren, dort selbst noch mal den Status Quo mitteilen und mit einen neuen Schalttermin geben lassen. Dann kommt noch mal ein Telekom-Techniker zu mir und erledigt den Rest. Aber erst wenn Punkt 2. durch den hauseigenen Vermieter-Techniker erledigt ist.

Klingt alles nicht so toll. Vermutlich hätte der gute Mann einfach (?) nur ein paar lose Enden im Keller (s.o.: diese anderen z.T. noch gerollten Kabelstränge) richtig zu verknüpfen gehabt – dies ist meine Vermutung. Aber wenn dem wirklich so wäre, dann hätte er darauf ja wohl selbst kommen müssen (aber er hatte sich ja vorher schon festgelegt: diese versteckte Dose befindet sich in der Wohnung; sonst nirgends…). Schließlich ist er vom Fach. Andererseits schien er mir ziemlich unter Zeitdruck und nicht sonderlich motiviert zu sein. Wirklich Mühe gab er sich nicht. Schon beim Runtergehen in den Keller hatte er sinngemäß gemurmelt:

“Ich habe maximal 10 Minuten Zeit. Wenn’s bis dahin nicht klappt, muss ich wieder gehen. Ich habe noch andere Termine…”.

Wow, ich bin beeindruckt!

Die Firma 1&1 exkulpiere ich an dieser Stelle mal. Dass es heute nicht klappte, lag defintiv nicht im Verantwortungsbereich meines (künftigen) Telefon- und Internetproviders. Möglicherweise war der Telekom-Mensch einfach so blöde oder zu unmotiviert oder zu sehr unter Zeitdruck, um noch mal näher hinzusehen und nachzudenken. Ich bin mir sicher: Wäre es um einen eigenen Anschluss der Telekom gegangen, er hätte sich mehr Zeit genommen und ich hätte nun sowohl DSL als auch Telefon. Aber so…?!

Wie gesagt, ich bin jetzt ziemlich angepisst. Ich werde wohl die langsame UMTS-Verbindung (zum Surfen) und mein Handy (zum Telefonieren) wohl noch ein paar Wochen länger benutzen müssen. Argh!

To be continued …

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