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In der Nacht von Samstag auf Sonntag fiel nun also die Entscheidung in der diesjährigen Staffel von Deutschland sucht den Superstar (DSDS), ausgeschrieben, durchgeführt und gesendet durch den Fernsehsender RTL.

Als Gewinner verließ Mehrzad Marashi, der schon vor seinem Bekanntwerden durch DSDS unter dem Künstlernamen Marasco auf Youtube infolge zahlreicher Musik-Videos einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hatte, mit 56,4 % aller von den TV-Zuschauern abgegebenen Stimmen glücklich die Bühne.

Zweiter Sieger wurde der in den Wochen vor der Schlussabstimmung mehr durch Schlagzeilen in der Boulevard-Presse als durch konstante Leistungen glänzende 22-jährige Ingolstädter Menowin Fröhlich.

Mich hat dieses Ergebnis nicht überrascht, ja, ich hatte es mir sogar erhofft. Schon in meinem Beitrag “DSDS – die erste Liveshow” vom 13. Januar konnte man es ja lesen:

Zu meinen persönlichen Favoriten zählen eindeutig (und zwar in dieser Reihenfolge):

  • Mehrzad Marashi – er hat die beste Ausstrahlung und eine angenehme Stimme
  • Menowin Fröhlich – seine Stimme liegt für mich auf Platz 2, den Sieg würde ich ihm aufgrund seines bisher doch recht bewegten Lebens sehr gönnen
  • Helmut Orosz – er ist der Traum aller Schwiegermütter und singt, wenn er sich Mühe gibt, durchaus ansprechend
  • Nelson Sangaré – ein Farbklecks im sonst grauen Einerlei

Meine Prognose, was zumindest die beiden Finalteilnehmer betraf, war also absolut zutreffend. Und offenbar teilten viele Menschen meine Einschätzung. Aber das war ja auch nicht wirklich schwierig.

Ich muss gestehen, dass ich mir ausnahmslos alle Recalls, Liveshows und natürlich auch das Finale angesehen habe. So sehr man über dieses Showformat auch geteilter Meinung sein kann, aber DSDS ist in gewisser Weise inzwischen Kult. Intellektueller Anspruch gegen Null, aber extrem hoher Unterhaltungswert, sofern man es schafft, sich – wie ich – diesbezüglich auch mal kurzzeitig auf so niedrigem Niveau belustigen lassen zu wollen.

Ich denke, der Erfolg dieser Sendung basiert – abgesehen von der Musik – auf Zweierlei:

  • auf den Bewertungen der Künstler durch den Chef-Juror Dieter Bohlen (insbesondere in den Castings)
  • auf dem erhöhten Maß des Fremdschämens der Zuschauer für so manchen taltenfreien unbeholfenen Akteur

Im Prinzip ist das einfach nur gemein. Aber offenbar funktioniert dieses System bei der breiten Masse. So sicherlich auch in der wohl unvermeidlichen nächsten Staffel.

Ich werde wieder mit dabei sein: lachen, weinen und mich fremdschämen…



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So ein blödes Mistwetter…

Spätestens seit diesem Beitrag ist bekannt, dass ich – sofern es sich nicht vermeiden lässt – ein fleißiger DSDL-Gucker bin. Am vergangenen Mittwoch ging es ja wieder los. Eigentlich wollte ich mir den Start der neuen Staffel zusammen mit Herzblatt bei ihr ansehen; das hat bei uns etwas mit Nostalgie zu tun. Allerdings kam es nicht dazu. Die Batterie meines heiß geliebten BMW hatte angesichts tagelanger eisig-frostiger Temperaturen schlapp gemacht.

Gestern wurde nun die zweite Folge des diesjährigen Castings ausgestrahlt. Und wieder fiel der gemeinsame Fernsehabend witterungsbedingt ins Wasser. Schuld daran war diesmal der Schneesturm vom Wochenende. Allzu schlimm sah es hier zwar nicht aus, trotzdem war mir das Risiko zu groß, mich noch einmal auf Sommerreifen durch möglicherweise schneeverwehte Land- und Dorfstraßen zu quälen. Das ist mir irgendwie auch zu mühsam.

Es läuft also darauf hinaus, bis zum Recall zu warten.

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