Rückblick auf 2009

Es kommt, wie es kommen muss: ein unvermeidlicher Rückblick auf das vergangene Jahr.

2009 waberwiegend nicht das, was ich für mich ein gutes Jahr nennen möchte. Davon waren die letzten zwölf Monate weit entfernt, insbesondere die Zeit seit dem Sommer. Mir persönlich war es zu aufregend, emotional zu aufwühlend. Das mag ich gar nicht.

Natürlich ist mir bewusst, dass ich selbst meinen Teil mit dazu beigetragen habe. Nicht immer (ähem, eher selten…) lerne ich aus Fehlern. Vielleicht weil ich nach wie vor fest ans Gute in den Menschen glaube. Manchmal leider vergeblich.

Etwas weniger Idealismus, Naivität und Blauäugigkeit meinerseits wären vonnöten (gewesen), oftmals auch mehr Liebe, Toleranz, Verständnis und Nachsicht. Aber ich nun mal bin, wie ich bin. Menschen, die damit ein Problem haben, sollten besser auch in 2010 einen großen Bogen um mich machen.

So vermeiden alle Beteiligten unnötige Konflikte. Und Ärger.

Natürlich gab es dieses Jahr auch so einige Highlights. Von manchen habe ich hier berichtet, von manchen aus Rücksicht und guten (privaten) Gründen lieber nicht. Einer dieser mitgeteilten Höhepunkte war eindeutig Muckls Geburt, ein anderer das Springsteen-Konzert in Frankfurt – und zwar von der Wertigkeit her in exakt dieser Reihenfolge.

Beide Ergeignisse hatten äußerst positive Auswirkungen auf mich. Und dafür bin ich sehr dankbar. Hätte es nur mehr davon gegeben.

Mehr davon werde ich mir ab morgen erarbeiten. Und wenn ich erarbeiten schreibe, dann meine ich das auch so. Ab morgen ist Schluss mit dolce vita und laisser faire, ab morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens. Ab morgen gestalte ich aktiv. Damit in zwölf Monaten mein Rückblick auf 2010 besser ausfällt als dieser heutige. Schluss mit lustig.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010. Seien Sie vorsichtig mit Krachern, Böllern und Feuerwerk zum Jahreswechsel! Dies zur Abschreckung:


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