Heute haben wir den 13. Dezember. Sonntag. Dritter Advent. Die “gschdaade Zeit”, wie man in Bayern so sagt. Zeit, mal wieder ein paar Zeilen in den PC zu tippen – und sie vielleicht auch zu veröffentlichen. Heute, morgen oder irgendwann. Das weiß ich noch nicht, jetzt, als ich diese Sätze schreibe.
Mein Blog ist seit einer Weile nicht einzusehen. Diese Entscheidung habe ich ganz bewusst gefällt. Ich hatte mal wieder die Nase voll. Das kennt man ja von mir. Und nicht nur ich selbst weiß dass sich solche Stimmungen auch immer mal wieder verflüchtigen. Noch allerdings ist es nicht ganz so weit.
In den letzten Wochen ist so einiges passiert.
Seit dem 1. Dezember wohne ich nun in Lünen. Ich habe beschlossen, diesen Fakt ganz offen zu erwähnen und auch mein Impressum entsprechend zu verändern. Ab sofort fühle ich mich nämlich nur noch für mich selbst verantwortlich – und das ist Bürde genug. Falls jemand mit diesem Wissen um meine aktuellen Daten irgendeine Art von Schindluder betreiben sollte, so werde ich mich mit Sicherheit dagegen zu wehren wissen. Auf meine Art. Und ich lasse absichtlich offen, was das bedeutet. So bleibt Raum für Phantasie(en).
Mein Umzug hatte praktische und finanzielle Gründe, wobei ich die zuerst genannten nicht weiter ausführen möchte. Jedenfalls bewohne ich nun 52 Quadratmeter im Dachgeschoss eines Altbaus: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad, Flur, zwei nicht unbedingt winzige Abstellkammern und ein geräumiger Keller. Noch befinde ich mich mitten in den Renovierungsarbeiten, die ich dieses Mal ohne fremde Hilfe durchführe.
Mit dem Schlafzimmer bin ich mittlerweile fertig. Als nächstes steht das Wohnzimmer auf der Liste. Alle Räume müssen neu gestrichen werden, für die Küche habe ich eine neue Küchenzeile geordert. Geliefert wird sie Anfang des neuen Jahres. Bis dahin ernähre ich mich spartanisch oder lasse mich bekochen. Als Kühlschrank dient mir vorerst eine kleine elektrische Kühlbox, die ich usprünglich für längere Fahrten mit dem Sharan gekauft hatte.
Abgesehen von einer neuen Matratze und zwei Tischen ist meine Wohnung noch leer. Gut, mein PC samt Drucker steht hier, und auch meine Stereo-Anlage sowie ein paar Taschen mit Kleidung, aber das war’s dann auch schon. Die Möbel kommen erst nach Abschluss der Renovierung hier rein. Alles andere wäre ja eher ungeschickt.
Herzblatts Schwangerschaft schreitet voran. Wir gehen davon aus, dass der neue Erdenbürger in den nächsten Tagen das Licht der Welt erblicken wird. Jedenfalls noch vor Weihnachten. Und das wäre vom Zeitpunkt her auch völlig in Ordnung so. Einen Namen hat er schon, aber dieser wird hier selbstverständlich nicht verraten. Stattdessen werde ich mir für ihn (wieder) ein treffendes Pseudonym einfallen lassen. Dies verständlicherweise aber erst nach seiner Geburt, der ich übrigens schon mit großer Spannung entgegen fiebere. Trotz alledem. Vater wird man schließlich nicht allzu oft.
Aus purer Langeweile habe ich neulich wieder mit dem Layout des Blogs gespielt. Das Ergebnis kann sich meines Erachtens durchaus sehen lassen. Die Optik hat nun einen recht modernen Touch, finde ich. Es gibt auch einige kleine Spielereien, die einem allerdings erst auf den zweiten oder dritten Blick auffallen. Also, Augen auf und einfach mal ausprobieren. Ich mache das zumindest so. Und entdeckte erst vorhin wieder etwas Neues…
Inhaltlich habe ich den Blog verschlankt und viele Beiträge, die ich hier nicht mehr haben will, offline gestellt. Konsequenterweise werden mindestens zwei Personen auch künftig keine Erwähnung mehr finden . Selbige können mir ab sofort getrost im Mondschein begegnen. Ich meine: bleiben, wo der Pfeffer wächst. Oder so…

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